Über SOMEDI
SOMEDI – der Sozial-medizinische Dienst – wurde 1981 von Dr. Ramesh Modi in Nettetal gegründet. Alles begann ganz bescheiden: In seiner Wohnung sammelte Dr. Modi gemeinsam mit seiner Frau Kartons voller Kleidung und Medikamente, um sie in Notregionen zu schicken. Schon bald wuchs daraus eine große Hilfsaktion, die das ganze Dorf Leuth bewegte.
Dr. Modi wurde bekannt als der „indische Arzt“, der nicht nur Patienten behandelte, sondern auch Brücken zwischen Deutschland und Indien schlug.
Ein besonderes Ereignis in den frühen Jahren war der Besuch von Mutter Teresa in Leuth. Sie erkannte die Verbindung zwischen ihrem eigenen sozialen Engagement und Dr. Modis Arbeit, was die Bedeutung der Initiative nachhaltig bestätigte.
1981 wurde daraus offiziell SOMEDI – Sozial-medizinischer Dienst. Der Verein ermöglicht seither humanitäre Hilfe in vielen Ländern, unabhängig von Herkunft, Religion oder Kaste. Dr. Modis Einsatz wurde auf höchster Ebene gewürdigt: Für sein Wirken erhielt er das Bundesverdienstkreuz.
Über die Jahre prägte auch Stefan Voormanns den Verein maßgeblich. Als langjähriger Leiter ist er heute der treibende Motor dafür, dass SOMEDI weiterhin aktiv bleibt, Projekte vorantreibt und neue Initiativen umsetzt.
Am 6. September 2025 verstarb Dr. Ramesh Modi im Alter von 88 Jahren. Mit ihm verliert SOMEDI nicht nur den Gründer, sondern einen Menschen, der mit unermüdlichem Einsatz und großem Herzen das Leben vieler Menschen geprägt hat. Sein Engagement, seine Menschlichkeit und seine Vision leben jedoch weiter – in den Projekten von SOMEDI und in den Werten, die er uns vorgelebt hat: Großzügigkeit, Offenheit und die Überzeugung, dass jeder Mensch ein Recht auf Würde, Bildung und medizinische Versorgung hat.
Heute führen auch die Enkelkinder des Gründers, Laetitia Zoe Honecker und Felix Amar Honecker, das Engagement von Dr. Modi weiter und gestalten die Zukunft von SOMEDI aktiv mit.










